Ausgewählte Förderprojekte

2025

Larval Fish Conference in Québec

Der Förderverein unterstützt die Präsentation von Forschungsergebnissen aus dem Deutschen Meeresmuseum auf der 48. Larval Fish Conference in Québec (Kanada) mit einem Zuschuss zu den Reisekosten.

Sammelkarten

Übernahme der Druckkosten in Höhe von ca. 5.500€.
Sammelkarten (Auswahl)

2024

Fächerfisch

Finanzierung eines Fächerfisches in der zentralen Großinstallation Sardinenschwarm, Gesamtkosten ca. 5.500€.
Das fertige Modell des Fächerfischs in der Ausstellung des Deutschen Meeresmuseums

Museumsführer für Menschen mit Sehbehinderung

Der Förderverein unterstützt die Finanzierung eines Museumsführers für Menschen mit Sehbehinderung im Rahmen der Modernisierung des Deutschen Meeresmuseums mit einem Sachkostenzuschuss.

2023

Fischtheke

Installation/Replik einer Fischtheke mit „Auslagen“ (diverse Seefische, Schalentiere) für die neugestaltete Ausstellung im Meeresmuseum, Kofinanzierung in Höhe von 13.000 €.
Ausschnitt aus dem vom Förderverein finanzierten Modell einer Stralsunder Fischtheke

Nesseltiermodelle

Beschaffung von Objekten (Nesseltiermodelle) zur Ausstellungsposition „Biodiversität wirbelloser Meerestiere“ (4.000 €)

Isotopen-Analysen

Fischkonsum im 13. Jahrhundert an der südlichen Ostseeküste: Bestimmung von Fischresten aus einer archäologischen Fundstelle im Katharinenkloster in Stralsund mit Hilfe von stabilen Isotopen-Analysen (3.800 €)

2021 / 2022

Fischlarvenkurs

Finanzielle Unterstützung der Teilnahme einer Doktorandin am Deutschen Meeresmuseum an Vorlesungen und praktischen Übungen im Rahmen des „Larval Fish Course“ in Concarneau, Frankreich in Höhe von 850€

BKM-Projekt

Digitale Erschließung von Objekten, Großexponaten und Aquarien in den neuen Ausstellungen des Deutschen Meeresmuseums, Fördersumme 10.000€.

Coral Doctors

Logistische und finanzielle Unterstützung des Malediven-Projekts des Deutschen Meeresmuseums Stralsund und des ZooAquariums Madrid.

Modell Ichtyosaurier

Nachbildung Riesenalk für die Ausstellung „Das gefährdete Meer“

Der Riesenalk ist ein ausgestorbener, flugunfähiger Seevogel. Die ca. 80 Zentimeter großen Vögel bewohnten die borealen und subarktischen Gewässer des Nordatlantik. Sein nächster lebender Verwandter ist der Tordalk. Wie dieser lebte er an steilen Klippen, vorgelagerten Inseln und Küstenabschnitten des Kontinentalschelfs. Vor der Küste Neufundlandes gab es vor dem Eintreffen der ersten Europäer bis zu 100.000 Exemplare. Der Rückgang der Population begann im 18. Jahrhundert als zunächst Seefahrer sie als Nahrungs- und Fettreserve jagten. Später waren sie für die Daunengewinnung, aber auch als Exoten für Ornithologen und Museen interessant. 1844 wurden die letzten beiden brütenden Exemplare auf Island getötet. In der Ausstellung soll der Riesenalk zusammen mit der Stellerschen Seekuh Beispiel für den nicht gelungenen Artenschutz sein. Das Präparat soll als naturgetreue Nachbildung in höchster Museumsqualität extern gefertigt werden.

Modell Blauflossenthun für Ausstellung „Überfischung der Meere“

Rohform des Blauflossenthun-Modells
Für den Ausstellungsbereich „Mensch und Meer“ im Zwischengeschoss der Katharinenhalle wird das Modell eines Blauflossenthuns (Thunnus thynnus) benötigt. Blauflossenthune werden bis zu 40 Jahre alt und erreichen dann Größen von mehr als vier Meter. Typische große Exemplare sind heute rund 2,5 Meter groß und wiegen etwa 350 kg. In den Sammlungen des Meeresmuseums steht die Rohform eines ca. 2,5 Meter großen Blauflossenthuns zur Verfügung. Diese Rohform soll extern aufgearbeitet und fertig gestellt werden. Zwischen 1970 und 2020 gingen die Fischpopulationen weltweit um 50 Prozent zurück. Besonders stark war der Verlust von Populationen wichtiger Arten wie Makrele, Thunfisch und Bonito (ca. 74%). Etwa 29 Prozent der von der FAO (Food and Agriculture Organization of the United Nations) untersuchten Fischbestände gelten heute als überfischt. Gerade der Blauflossenthun steht seit Jahren sinnbildlich für die Ausbeutung der Meere. Auf dem Fischmarkt von Tokio wurde 2019 ein Exemplar für umgerechnet über 2,7 Millionen Euro verkauft (mehr als dem Deutschen Meeresmuseum als Ausstellungsbudget zur Verfügung steht!). Rücksichtlose Überfischung hat den imposanten Raubfisch an den Rand der Ausrottung gebracht.

Nordische Seevögel für die Ausstellung „Vielfalt des Lebens im Meer“

Einer von vielen Themenschwerpunkten im Obergeschoss der Katharinenhalle soll der Vogelzug im Nationalpark Wattenmeer sein. Jährlich nutzen etwa 10 Millionen Zugvögel das Wattenmeer zur Rast, Mauser, Überwinterung und für den Sommeraufenthalt. Auf den weiten Sand- und Schlickflächen profitieren sie vom hohen Nahrungspotential der nährstoffreichen Nordsee. Viele Vögel nutzen das Wattenmeer daher als „Futterstation“ während des jährlichen Zuges in die Überwinterungsgebiete. Auf der Bodenfläche vor dem Vogelfelsen Helgoland (aus in der alten Ausstellung) werden typische Zugvögel in loser, ungeordneter Reihenfolge als Lebensraumausschnitt präsentiert. Insgesamt soll ein „Wimmelbild“ entstehen, in dem sowohl Arten gezeigt werden, die in großer Anzahl vorkommen (z.B. Knutts, Alpenstrandläufer) als auch andere „typische“ Arten wie Meeresenten (z.B. Eider-, Eisente) und Gänse (z.B. Ringel-, Nonnengans) sowie verschiedene Limikolenarten (z.B. große Brachvogel, Pfuhlschnepfe). Auch seltenere Arten wie der Löffler, der heute wieder in größerer Zahl im Wattenmeer vorkommt.

2020

Delfinplastiken

20. Geburtstag Nautineum

Zuschuss zur Feier des 20. Jubiläums des Nautineums in Höhe von 1.500€

Kamera

Kreeftsche Tauchmaschine

Funktionsfähiger Nachbau der Kreeftschen Tauchmaschine (insgesamt ca. 8.500€ über 2 Jahre)

Schuppenatlas der Ostseefische

Schiffsmodell Arkona

Der Förderverein finanziert den Ankauf eines Schiffsmodells der „Arkona“ für das Ozeaneum mittels einer zweckgebundenen Spende in Höhe von 10.000€.

Coral Doctors

Ältere Förderprojekte